GGL-Whitelist erklärt: So prüfst du eine Casino-Lizenz selbst
Die GGL-Whitelist ist die einzige maßgebliche Quelle für den Lizenzstatus eines Online Casinos in Deutschland. Diese Seite erklärt, wie sie funktioniert, und wie wir sie für unseren eigenen Vergleich nutzen.
Was die GGL-Whitelist ist
Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) ist die zuständige Aufsichtsbehörde für Online-Glücksspiel in Deutschland. Sie veröffentlicht eine öffentlich einsehbare Liste aller Anbieter mit einer gültigen Erlaubnis.
Diese Liste — die Whitelist — ist tagesaktuell und die einzige Quelle, die tatsächlich verbindlich Auskunft über den Lizenzstatus eines Anbieters gibt. Marketingtexte auf der Anbieter-Website selbst reichen dafür nicht aus.
Wie du die Whitelist selbst prüfst
Öffne die offizielle Liste direkt bei der GGL und suche nach der exakten Domain des Anbieters, den du prüfen möchtest — nicht nur nach dem Markennamen, da mehrere ähnlich benannte Domains existieren können.
Ein Eintrag in der Liste bestätigt eine Erlaubnis für ein bestimmtes Produktsegment — meist virtuelle Automatenspiele. Prüfe deshalb auch, für welches Segment die Erlaubnis konkret gilt, nicht nur, dass irgendein Eintrag existiert.
Warum eine grobe Namenssuche nicht ausreicht
Mehrere Domains können einen ähnlichen Markennamen tragen, ohne dass alle davon lizenziert sind. Eine Substring- oder Namenssuche kann deshalb einen falschen Treffer liefern.
Wir gleichen für unseren eigenen Vergleich jede Domain exakt gegen die Whitelist ab, statt uns auf eine grobe Namenssuche zu verlassen — derselbe Grundsatz gilt für jede eigene Prüfung.
Was eine GGL-Lizenz nicht abdeckt
Die bundesweite Online-Lizenz gilt für virtuelle Automatenspiele, getrennt davon für Sportwetten und Online-Poker. Live-Casino und klassische Tischspiele wie Roulette oder Blackjack sind online nicht bundesweit legal, sondern nur über einzelne landeseigene Spielbankkonzessionen verfügbar.
Ein Anbieter kann also für virtuelle Automatenspiele lizenziert sein und trotzdem kein legales bundesweites Live-Casino-Angebot führen. Prüfe deshalb immer, für welches Segment ein Eintrag konkret gilt.
Was eine gültige GGL-Lizenz für Spielerinnen und Spieler bedeutet
Ein Eintrag auf der GGL-Whitelist bedeutet mehr als nur die Erlaubnis, das Angebot anzubieten. Er bringt automatisch feste Spielregeln mit sich, die für jeden gelisteten Anbieter gleich gelten: ein Höchsteinsatz von 1 € pro Spin bei virtuellen Automatenspielen, eine Mindest-Spin-Dauer von 5 Sekunden, kein Autoplay-Modus und kein paralleles Spielen an mehreren Automatenspielen gleichzeitig.
Dazu kommt eine gesetzliche Abgabe von 5,3 % auf jeden Einsatz sowie ein grundsätzlicher Ausschluss von Jackpot-Funktionen bei virtuellen Slots. Vor jeder Spielsitzung ist außerdem eine Sperrprüfung im bundesweiten System OASIS vorgeschrieben, unabhängig davon, bei welchem gelisteten Anbieter gespielt wird.
Auch das anbieterübergreifende Einzahlungslimit von 1.000 € pro Monat über LUGAS ist an die spielende Person gebunden, nicht an einen einzelnen Anbieter. Wer bei mehreren GGL-lizenzierten Casinos spielt, teilt sich dieses eine Limit über alle Anbieter hinweg — ein Grund mehr, warum die Lizenzprüfung allein noch nicht das ganze Bild ist, aber die notwendige Grundlage für alles Weitere bleibt.
Was tun, wenn ein Eintrag unklar oder veraltet wirkt
Die Whitelist wird von der GGL selbst aktuell gehalten, ändert sich aber nicht in Echtzeit mit jeder Lizenzentscheidung. Ein fehlender Eintrag muss deshalb nicht sofort bedeuten, dass ein Anbieter unlizenziert ist — er kann auch bedeuten, dass die Liste noch nicht aktualisiert wurde.
Im Zweifel gilt: Prüfe das Datum des jeweiligen Eintrags, und wende dich bei echten Unstimmigkeiten direkt an die GGL. Wir selbst verlassen uns für unseren Vergleich ausschließlich auf den Stand, den wir zum Zeitpunkt unserer eigenen Prüfung dort vorgefunden haben.
Unsere eigene Prüfung im Casino-Vergleich
Jeder Anbieter in unserem Casino-Vergleich wurde vorab exakt gegen diese Whitelist abgeglichen. Der aktuelle Stand unserer eigenen Prüfung:
Die Liste wächst mit jedem neuen Anbieter, den wir in den Vergleich aufnehmen, und wird bei jeder Aufnahme erneut domain-genau gegen den aktuellen Stand der GGL-Whitelist abgeglichen, nicht nur einmalig beim ersten Eintrag. Ändert sich der Lizenzstatus eines bereits geprüften Anbieters, aktualisieren wir den Eintrag hier entsprechend.
Stand unserer letzten Prüfung: 2026-08-05. Für den tagesaktuellen Stand gilt ausschließlich die offizielle GGL-Whitelist selbst als Quelle.
Häufige Fragen zur GGL-Whitelist
Was ist die GGL-Whitelist genau?
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Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) veröffentlicht eine öffentliche Liste aller Anbieter mit einer gültigen Erlaubnis für Online-Glücksspiel in Deutschland. Ein Eintrag dort ist die maßgebliche Quelle für den Lizenzstatus eines Anbieters.
Reicht ein bekannter Markenname als Nachweis für eine Lizenz?
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Nein. Ein bekannter Name oder eine deutschsprachige Website belegt keine Lizenz. Nur ein Eintrag auf der offiziellen GGL-Whitelist unter der exakten Domain des Anbieters zählt als Nachweis.
Warum reicht eine Namenssuche nicht aus, um einen Anbieter zu prüfen?
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Eine grobe Namenssuche kann ähnlich klingende, aber nicht lizenzierte Domains fälschlich als Treffer anzeigen. Wir gleichen deshalb domain-genau ab, nicht per Substring- oder Namenssuche.
Deckt die GGL-Lizenz auch Live-Casino und Tischspiele ab?
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Nein. Die bundesweite GGL-Online-Lizenz gilt für virtuelle Automatenspiele (und separat für Sportwetten sowie Poker). Live-Casino und Tischspiele wie Roulette oder Blackjack sind online nicht bundesweit legal, sondern nur über einzelne landeseigene Spielbankkonzessionen verfügbar.
Was tut ihr, wenn ein Anbieter seine Lizenz verliert?
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Verliert ein Anbieter seine GGL-Erlaubnis, entfernen wir ihn umgehend aus unserem Casino-Vergleich, unabhängig davon, wie lange er zuvor gelistet war.